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Geschichte des VereinsDie Gründung
GemeindeschwesternDie Pflege von Bedürftigen übernimmt zunächst eine Schwester aus der Augsburger Diakonissenanstalt, 1939 wird eine zweite Gemeindeschwester angestellt. Die beiden sind laut Chronik bald mit der großen Anzahl der Hilfebedürftigen „überlastet und überfordert“. Weitere Helferinnen und ein Moped sollen die beiden Schwestern entlasten. Die 60er JahreDie Jahre des Wirtschaftswunders in Deutschland erlebt der Verein zweigeteilt: Einerseits wird die finanzielle Situation stabiler, sogar der erste PKW, ein VW-Käfer, kann angeschafft werden. Andererseits sind pflegerische Berufe schlecht bezahlt und im wieder erblühenden Nachkriegs-Deutschland wenig attraktiv. Ökumenische VerantwortungDie freundschaftlichen Beziehungen der beiden Pfarrer von Heilig-Kreuz und der Lutherkirche, sowie die allgemeine Aufgeschlossenheit für gemeinsame Projekte der katholischen und evangelischen Kirche, lassen Mitte der siebziger Jahre die Idee einer ökumenischen Sozialstation reifen. 1976 ist es dann soweit: Vier Kirchengemeinden (Luther-, Emmaus- und Philippuskirche sowie die katholische Heilig-Kreuz-Kirche) sowie der evangelische Diakonieverein und das katholische Sozialwerk Hl. Kreuz bilden die Arbeitsgemeinschaft "Ökumenische Sozialstation Giesing-Harlaching". TrägerschaftenDie partnerschaftliche Zusammenarbeit von Kommune und Kirche für die Bürger des Münchner Südens hat viele Vorteile: Der Verein kann sein gesellschaftliches Engagement und seine soziale Kompetenz inhaltlich und personell unter Beweis stellen, die Stadt München übernimmt dagegen die Verantwortung für ein funktionierendes Gemeinwesen, kooperiert mit "freien Trägern" und garantiert die finanzielle Zuwendung nach dem sog. Subsidiaritätsprinzip. SelbstständigkeitRechtliche und wirtschaftliche Erwägungen führen dazu, dass die Arbeitsgemeinschaft der "Ökumenischen Sozialstation Giesing-Harlaching" im Jahr 2000 in eine gemeinnützige GmbH überführt wird. Einige Jahre später zeigt sich, daß es wichtig ist in einem größeren Verbund zu wirken. 2011 gliedert sich die Ökumenische Sozialstation in die "Hilfe im Alter gemeinnützige GmbH" ein, welche die gesamten Gesellschafteranteile übernimmt. Der Verein wirkt nun im Beirat der Ökumenischen Sozialstation mit. Der Verein im ÜberblickMitglieder: 234 Links:
![]() Diakonie im Münchner Süden e.V. |



